Palma de Mallorca hat über 300000 Einwohner und trug als römischer Stützpunkt den Namen Palmaria. Unter maurischer Herrschaft hieß die Stadt Madina Mayurqa. Die Bezeichnung Ciutat de Mallorca kam erst nach der Rückeroberung auf. Der Name Palme wurde ab dem 18. Jahrhundert gebräuchlich.
Um das Jahr 1230 begann der Bau der Kathedrale La Seu, die den Platz der Hauptmoschee einnahm. Die Volleindung der gotischen Bischofskirche wurde durch die Fertigstellung des Westportals im Jahre 1604 aktenkundig.
Antoni Gaudi gestaltete Anfang des 20. Jahrhunderts das Innere weitgehend um.
Ein Besuch am Vormittag, lässt ein die grandiose Wirkung des Lichteinfalls durch die weltgrößte Rosette erleben.
Westlich der Kathedrale steht der Königspalast S’Almudaina. Sa Llonja, die ehemalige Seehandelsbörse aus dem 15. Jahrhundert, gilt als einer der bedeutendsten Bauten der spanischen Gotik. Im Palau Aiamans, einem der zahlreichen Adelspaläste der Stadt, ist das Museum de Mallorca untergebracht. Ganz in der Nähe befinden sich die maurischen Bäder (Banys Arab).
Auf einem Hügel im Westen der Stadt thront das Castell del Bellver, die 1309 vollendete gotische Sommerresidenz der Mallorquinische Könige.
Neu ist das Miro-Museum, in der Nähe des Miro-Ateliers in Son Boter. Hier befinden sich Ölgemälde, Collagen, Zeichnungen, Keramik und Skulpturen des großen Künstlers.
