Archiv für Juni 2010

Mallorca – Kurzbericht Flora und Fauna

Donnerstag, 24. Juni 2010

Auf Mallorca herrschen südeuropäische Hartlaubgewächse vor. Daneben gibt es Heide aus niedrigen, duftenden Labiatensträuchern und Albardine und Grassteppe. Die Steineiche ist ebenso weitverbreitet aber auch die Zwergpalme, die einzige in Europa wildwachsende Palmenart.                                                                                                                              Die Bestände an Großwild sind auf Mallorca arg dezimiert und neben Ziegen werden vorwiegend Schafe gehalten. Reichlich Fleisch kommt hierzulande auf den Tisch. Auf den gängigen Speisekarten findet man „atun“ (Tunfisch), „lenguado“ (Seezunge), „merluza“ (Dorsch), „besugo“ (Meerbrassen) oder „salmonete“ (rote Sackbrasse) dazu Muscheln, Tintenfisch und Krustentiere.

Wochenmärkte auf Mallorca

Donnerstag, 24. Juni 2010

Montags: Caimari, Calvia, Lloret, Manacor, Montuiri und Soller.

Dienstags: Alcudia, Alquieria Blanca, Arenal, Artá, Campanet, Es Pla de na Tesa, Llubi,     Porreres, Santa Margalida und Soller.

Mittwochs: Andratx, Capdepera, Colonia de Sant Jordi, Llucmajor, Petra, Port de Pollensa, Santanyi, Selva, Sencelles, Sineu, Vilafranca, Soller und Sa Cabana.

Donnerstags: Arenal, Ariany, Campos, Consell, Inca, Portol, Sant Joan, Sant Llorenc, Ses Salines und Soller.

Freitags: Algaida, Arenal, Binissalem, Sa Cabaneta, Can Picafort, Llucmajor, Maria de la Salut, Son Ferrer, Son Servera, Soller, Son Carrió und Es Pont d´Inca.

Samstags: Alaró, Búger, Lloseta, Palma, Santa Eugenia, Santa Margalida, Santanyi, Soller, Campos, Bahia Gran, Esporles, Horta, Magaluf und Portocolom.

Sonntags: Alcudia, Inca, Felanitx, Llucmajor, Muro, Pollensa, Porto Cristo, Sa Pobla, Santa Maria, Valldemossa, Consell und Marratxí.

Palma de Mallorca 2. Teil

Samstag, 19. Juni 2010

Palma de Mallorca hat über 300000 Einwohner und trug als römischer Stützpunkt den Namen Palmaria. Unter maurischer Herrschaft hieß die Stadt Madina Mayurqa. Die Bezeichnung Ciutat de Mallorca kam erst nach der Rückeroberung auf. Der Name Palme wurde ab dem 18. Jahrhundert gebräuchlich.

Um das Jahr 1230 begann der Bau der Kathedrale La Seu, die den Platz der Hauptmoschee einnahm. Die Volleindung der gotischen Bischofskirche wurde durch die Fertigstellung des Westportals im Jahre 1604 aktenkundig.

Antoni Gaudi gestaltete Anfang des 20. Jahrhunderts das Innere weitgehend um.

Ein Besuch am Vormittag, lässt ein die grandiose Wirkung des Lichteinfalls durch die weltgrößte Rosette erleben.

Westlich der Kathedrale steht der Königspalast S’Almudaina. Sa Llonja, die ehemalige Seehandelsbörse aus dem 15. Jahrhundert, gilt als einer der bedeutendsten Bauten der spanischen Gotik. Im Palau Aiamans, einem der zahlreichen Adelspaläste der Stadt, ist das Museum de Mallorca untergebracht. Ganz in der Nähe befinden sich die maurischen Bäder (Banys Arab).

Auf einem Hügel im Westen der Stadt thront das Castell del Bellver, die 1309 vollendete gotische Sommerresidenz der Mallorquinische Könige.

Neu ist das Miro-Museum, in der Nähe des Miro-Ateliers in Son Boter. Hier befinden sich Ölgemälde, Collagen, Zeichnungen, Keramik und Skulpturen des großen Künstlers.

Fincaurlaub – Bei den Deutschen sehr beliebt

Samstag, 19. Juni 2010

Mallorca gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Angenehme Temperaturen, azurblaues Wasser, malerische Fischerdörfer und eine Landschaft, die den Betrachter schnell verzaubert. Nicht zu vergessen die feinsandigen Strände, die seicht ins Meer abfallen und die einsamen Buchten, die sich wie an einer Perlenschnur aneinander reihen. Genau der richtige Ort, um einen rundum gelungenen Urlaub zu verbringen. Idealerweise im eigenen Ferienhaus. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. In der eigenen Urlaubs Finca ist der Gast gänzlich unabhängig, sowohl von reglementierten Essenzeiten, als auch von laut grölenden Nachbarn. Außerdem eine Finca die günstigste Alternativen, wenn gleich die ganze Familien mit anreist, denn hier ist für jeden Rahmen ein passendes Angebot vorhanden. Von der schnuckeligen Finca für verliebte Pärchen, bis hin zum imposanten Anwesen mit  zahlreichen Zimmern für die Großfamilie oder den Urlaub mit dem Kegelclub. Auch im Außenbereich bieten die Fincas auf Mallorca genügend Platz für nette Grillabende oder erfrischende Nachmittage im hauseigenen Pool. Ein solcher Urlaub ist mit Sicherheit unvergesslich und bietet zudem ein Höchstmaß an Erholung und Intimsphäre zu einem günstigen Preis.

Palma de Mallorca – Inselhauptstadt mit Flair

Freitag, 18. Juni 2010

Mallorca hat einiges mehr zu bieten, als nur den berühmten Ballermann und eine ordentliche Portion Sonne und Meer! Zahlreiche Sehenswürdigkeiten erstrecken sich über die gesamte Insel, besonders herausragend ist dabei die Hauptstadt der größten Baleareninsel. Palma de Mallorca verzaubert seine Gäste auf einer Vielzahl an Besichtigungstouren. Die Kathedrale La Seu, als wohl berühmteste Sehenswürdigkeit, wird von Touristen aus aller Welt angesteuert. Durch ihren 121 Meter langen Kirchenraum, mit einer Höhe von 44 Metern zählt sie zu einer der größten gotischen Kirchen überhaupt. Das Capilla Real ist überdies das größte bekannte gotische Fenster mit einer wunderschönen Fensterrose. Auch das Castell de Bellver, das hoch über der Stadt trohnt, zählt zu den besonderen Schönheiten Palmas. Der Ausblick von der ehemaligen Verteidigungsanlage reicht weit über die Bucht von Palma hinaus. Kreisrund wurde der Wehrbau errichtet und ist aufgrund seiner Form einzigartig in ganz Spanien. Das Museum im Erdgeschoss des Castells gibt aufschlussreiche Einblicke in die Stadtgeschichte Palma de Mallorcas. Tolle Einblicke in längst vergangene Epochen gibt es auch im Pueblo Espanol. Nördlich des Castell de Bellver wurden hierzu zahlreiche berühmte Bauwerke Spaniens detailgetreu in verkleinertem Maßstab nachgebaut und laden zu einer ausgiebigen Besichtigungstour ein. Als idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Mallorcas Hauptstadt bieten sich diverse Ferienwohnungen an, wer es lieber etwas ruhiger mag, der mietet sich ein Finca etwas außerhalb Palmas.

Das „andere“ Mallorca

Donnerstag, 17. Juni 2010

Ein Urlaub abseits von überfüllten Bettenburgen und Partylärm, ohne Touristenrummel in Einklang mit der Natur? So etwas gibt es auf Mallorca tatsächlich. Im Norden der Insel, weit entfernt von Ballermann und Co. können Urlauber noch das wirkliche Mallorca kennen und lieben lernen. Malerische Ortschaften, landwirtschaftliche Anwesen und eine traumhafte Kulisse verwöhnen das Auge des Betrachters immer wieder auf Neue. Der Urlaub inmitten dieser Ursprünglichkeit gelingt dabei am Besten in einer typischen Lokalität – einer Finca. Viele Bauern oder Landbesitzer haben ihre Güter zu imposanten Feriendomizilen umgebaut, um dem Urlauber die wahre Schönheit Mallorcas nahe zu bringen. Hier kann der Gast seinen Urlaub ganz in Ruhe in „seiner“ Finca genießen oder aber in wenigen Autominuten „unter Leute“ geraten, ganz, wie es dem jeweiligen Geschmack gutdünkt. Hinzu kommen die fairen Preise der privaten Fincas – und zwar über das gesamte Jahr! Möglich macht das der Verzicht auf aufwändige Werbung und das Wegfallen hoher Verwaltungskosten – Vorteile, die dem Kunden direkt zugute kommen.

Mallorca – Erdgeschichte

Samstag, 12. Juni 2010

Vor rund 200 Mio. Jahren beginnt die geologische Geschichte Mallorcas. Damals, in der Trias, dem ersten Abschnitt des Erdmittelalters, war das Mittelmeer ungefähr fünfmal so groß wie heute. Im Verlauf des gesamten Erdmittelalters, das bis vor 65 Mio. Jahre andauerte, lagerten sich bis zu 2000 m hohe Sedimente ab. In der Erdneuzeit drifteten die Kontinentalplatten Afrikas und Europas aufeinander zu. Durch diesen Schub wurden die Sedimente zu Gebirgen aufgeworfen. Auch die Gebirgszüge Mallorcas entstanden auf diese Weise. Vor etwa 26 Mio. Jahren begannen diese Auffaltungen und endeten erst vor etwa 2 Mio. Jahren. Zeitweise war Mallorca mit Ibiza und dem spanischen Festland verbunden. Im Verlauf des Entstehungsprozesses der Gebirge gelangten Sedimentgesteine der Trias, des Jura und der Kreidezeit an die Oberfläche. Der größte Teil der mallorquinischen Gebirge bestehen aus Kreidekalken. Nur im Zentrum des Gebirges im Nordwesten, der Serra de Tramuntana, sind vorrangig Kalkgesteine anzutreffen. Zwischen den beiden Gebirgszügen im Nordwesten und Südosten bildete sich eine Senke, die im Verlauf der Jahrmillionen immer wieder vom Meer überschwemmt wurde. So entstand das Zentrum der Insel, Es Pla, deren fruchtbarer Boden bestens zur landwirtschaftlichen Nutzung geeignet ist. Die Erosion hat in der Serra de Tramuntana tiefe Schluchten, bizarre Berggipfel und steile Küsten geformt. In den Schluchten können sich die sogenannten Torrents (Gebirgsbäche) in den Wintermonaten zu reißenden Sturzbächen verwandeln. Im Sommer sind diese Flussläufe ausgetrocknet. Die Sandstrände auf Mallorca bestehen an vielen Stellen aus erodierten Kalkgesteinen der Gebirge, denen er seine helle Farbe und seine Feinheit verdankt. Der Verkarstungsprozess des Kalkgesteins hat viele Tropfsteinhöhlen auf Mallorca entstehen lassen.

Finca Mallorca Privat Mieten

Montag, 07. Juni 2010

Es muss nicht immer das altbewährte Hotel sein, um seinen wohlverdienten Urlaub auf Mallorca so richtig zu genießen. Viele Urlauber möchten auch während der Ferien genauso unabhängig sein, wie daheim. Hierfür bietet sich eine Finca als Unterkunft geradezu perfekt an. Keine festen Essenszeiten – das kommt besonders Langschläfern zugute – und ein ganzes Reich für sich allein! Dabei sind Miet Fincas auf Mallorca keineswegs zwangsläufig fernab der Zivilisation und nur unter größten Anstrengungen zu erreichen. Auch ganz zentral werden wunderschöne Objekte angeboten, in denen der Urlaub zum reinsten Vergnügen wird und ein Auto nicht zwangsläufig notwendig ist. Von hier aus sind Touristenhochburgen, mit ihren zahlreichen Shopping- und Restaurationsmöglichkeiten ebenso schnell erreicht, wie vom großen Hotelkomplex aus. Und wer dem Rummel überdrüssig wird, kann sich ganz schnell in seine eigenen vier Wände zurückziehen und das traute Urlaubsheim mit all seinen Vorzügen genießen. Oft verfügen Fincas auf Mallorca über eine großzügige Gartenanlage mit Pool, an dem es sich Urlauber gemütlich machen können, ohne dem morgendlichen Ansturm um die besten Sonnenliegen zu unterliegen. Ganz gepflegt lässt sich hier eine ordentliche Portion Sonne tanken, ohne lästige Blicke von Nachbarn oder anderen Badegästen. Und was die Verpflegung angeht, so kann in den voll ausgestatteten Küchen der Fincas schnell selbst ein leckeres Mahl zubereitet werden.

Artá und seine Geschichte

Montag, 07. Juni 2010

Auf den ersten Blick ist Artá eine abweisende Stadt. Nähert man sich von Süden, fällt als erstes die mächtige Wehrkirche ins Auge; darüber werden die Zinnen der Burg sichtbar. Auch der Bahnhof am Fuß des Stadthügels blickt nicht freundlich drein: ein graues Gemäuer, die einstige Endstation der 1875 eröffneten Eisenbahnlinie, die quer über die Insel von Palma nach Inca über Manacor nach Artá führte. Betritt man die Stadt, mildert sich der schroffe Schein. Ganz sanft steigt die Straße zum Rathaus an, zieht weiter aufwärts vorüber an Bürgerhäusern, due unter dem Schmuck von bunter Blumenranken wehrhafte Mauern verbergen. Ohne Mühe erreicht man die Terrasse mit der 1248 geweihten Wehrkirche, aus der im 16. Jahrhundert die heutige Pfarrkirche wurde. Hinter der Kirche führt eine schöne breite, von Zypressen flankierte Treppe den Kalvarienberg hinauf zur Wallfahrtskirche San Salvador. Von hier oben blickt man durch einen steinernen Bogen auf die gelben, roten und grauen Dächer der Stadt und erkennt: Artá ist eine liebeswerte Stadt. Selbst die Burg, der ehemalige arabische Alkazar und spätere Sitz der mallorquinischen Könige, präsentiert sich als alles andere als abweisend. Die goldgetönten Mauern leuchten im Sonnenlicht, zierlich reiht sich Zinne an Zinne, und im weiten, freundlichen Innenhof lädt ein Brunnen, der von steinernen Bänken umgeben ist, zur rast. Auch eine Palme ist da und spendet Schatten. Der Blick in die Runde zeigt, das Artá seinen Namen der vom Arabischen „jertan“ (Garten) abgeleitet ist, zu Recht trägt. Ringsum  dehnt sich die fruchtbare „huerta“ die Nutzgartenlandschaft, der die Stadt seit maurischen Zeiten ihren Wohlstand verdankt.

Über Gabiona und Gabionen auf Mallorca

Freitag, 04. Juni 2010

Der Sommer steht vor der Tür und das gilt nicht nur für deutsche Gefilde! Auf Mallorca hat das schöne Wetter schon längst Einzug gehalten und wer seine Residenz noch nicht fit für den Sommer gemacht hat, für den wird es jetzt höchste Zeit! Eine Poolsanierung, der längst überfällige Anstrich oder vielleicht ein wenig mehr Pepp im mallorquinischen Garten bringen schnell frischen Wind ins Heim und machen richtig Lust auf ausgiebigen Sommerurlaub. Besonders auf Mallorca findet das Leben hauptsächlich im Freien statt – kein Wunder, ist die Insel doch wesentlich sonnenverwöhnter, als wir armen Deutschen es von unserem Heimatland gewohnt sind. Umso mehr Wert wird da auf eine gemütliche Außenanlage gelegt. Stilvolles Ambiente mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, gekonnt verbunden mit dezenten Blumenrabatten und dem einen oder anderen Eyecatcher machen das kleine oder große Grundstück zu einer richtigen Oase. Ein Dekorationselement der besonderen Güte, welches garantiert nicht nur die Gäste in Verzückung versetzt, sind die Gabionen. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich bringen sie ihr gestalterisches Talent zur Geltung. Die quader- oder würfelförmigen Körbe aus beschichtetem Drahtgitter lassen sich sowohl als attraktive und kostengünstige Alternative zur Grundstücksmauer als auch als reines Dekorationsobjekt einsetzen. Meist trifft man die Gabionen mit Bruchstein gefüllt an, doch es gibt auch andere Verwendungsmöglichkeiten für diesen innovativen Drahtkorb. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.